Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Hervorgehoben

Am 21. Oktober 2012 fanden die Grossratswahlen im Kanton Aargau statt. Zur Wahl ins Kantonsparlament hat es leider nicht gereicht. Und den ersten Ersatzplatz habe ich knapp um 85 Stimmen verfehlt.
Erfreulich ist hingegen die Tatsache, dass die EVP trotz Rückgang des Wähleranteils ihre 6 Sitze im Parlament verteidigen konnte. Angesichts der populären Konkurrenz in der politischen Mitte ist dies als Erfolg zu werten. Meine Kandidatur hat sich für die EVP auch in meinem Wohnort Buchs AG positiv ausgewirkt: der Wähleranteil der EVP konnte von 8.9 auf 9.7% erhöht werden. Die detaillierten Wahlresultate können hier eingesehen werden.
Ich danke an dieser Stelle allen, die meine Kandidatur unterstützt haben und zum Wahlergebis von 1’300 persönlichen Stimmen beigetragen haben.

Herzlich,

Joel Blunier

Joel Blunier 2x auf jede Liste

Hervorgehoben

Am 21. Oktober 2012 wird der Grosse Rat des Kantons Aargau neu gewählt.
Ich kandidiere auf dem 3. Platz der Liste 6 (EVP Bezirk Aarau).

Ich stehe ein für
gestärkte Familien, weil sie unsere Zukunft sind
… die Stärkung unserer christlichen Identität
… ein Sozialwesen, das bezahlbar ist und Anreize zur Eigenverantwortung enthält
… eine Bildung, die sich an der Schulpraxis orientiert und nicht von Bildungsbürokraten geprägt wird
… die Bewahrung der Schöpfung als unsere Lebensgrundlage
… gezielte Einwanderung, die vor allem Rücksicht auf an Leib und Leben Verfolgte nimmt
… administritive Erleichterungen für KMU’s
… die Durchsetzung des geltenden Rechts
… die Verlierer unserer Leistungsgesellschaft
Schuldenfreiheit von Staat und Privaten
… ein Energiezukunft ohne Atomstrom
… ein flächendeckendes, aber bezahlbares ÖV-Netz

Wählen Sie mich 2x auf Ihrer Liste! Am besten auf der EVP-Liste, weil so meine Wahlchancen am grössten sind.

Weitere Informationen über meine Person finden Sie auf meiner Facebook-Page oder unter about.me/joelblunier

Herzlichen Dank für Ihre Stimme!

Eigenartiges Demokratieverständnis


Alt-Grossrat Urs Haeny ruft in seinem Leserbrief in der AZ vom 8. Oktober dazu auf, nur die Listen 1 bis 4 bei den Wahlen zu berücksichtigen. Dabei argumentiert er, dass eine Zersplitterung des Grossen Rates zur Schwächung der Legislative führe. Es zeugt schon von einem eigenartigen Demokratieverständnis, wenn laut Haeny rund ein Viertel der Stimmenden nicht im Grossen Rat vertreten sein dürfen. Dass ein derartiger Aufruf von einem Vertreter der FDP (gegenwärtig noch mit der Liste 4) kommt, erstaunt nicht weiter. Nicht selten sind es genau die grossen Parteien, welche sich in Zeiten der zunehmenden Polarisierung immer öfter gegenseitig blockieren. Da sind Alternativen speziell in der politischen Mitte sehr willkommen. Die Aargauer Demokratie lebt von der Vielfalt. Darum rufe ich nun im Gegenzug dazu auf, speziell die Listen 5 bis 13 bei den Grossratswahlen 2012 zu berücksichtigen. Speziell lege ich den Wählerinnen und Wählern die Liste 6 der Evangelischen Volkspartei ans Herzen. Sie bereichert das Parteienspektrum mit ihrer lösungsorientierten Politik auf der Grundlage christlicher Werte. Und dies seit 1919.

Steuersenkungen im Kanton Aargau entpuppen sich als Wolf im Schafspelz

Am 23. September 2012 stimmen die Aargauer Stimmberechtigten über eine Steuergesetzrevision ab, die es in sich hat. Als verheirateter, dreifacher und mittelständischer Familienvater müssten mich die Senkung des Einkommenssteuertarifs für den Mittelstand, die Erhöhung des Steuerabzugs für Kinder sowie des Kinderbetreuungskostenabzugs und die Senkung der Vermögenssteuern eigentlich freuen. Und oben drauf wurde noch eine Gewinnsteuersenkung für Unternehmen gepackt, was unseren Kanton für Firmen attraktiver machen soll.

Wenn ich mir aber vor Augen führe, dass der Kanton Aargau noch mehr als 1.6 Mrd. Franken Schulden hat und mit dieser Steuersenkung ab 2016 jährliche Mindereinnahmen von – sage und schreibe – 120 Mio. Franken beim Kanton und 100 Mio. Franken bei den Gemeinden zu erwarten sind, dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Mir wurde als Kind beigebracht, dass ich nur so viel Geld ausgeben kann, wie ich auch habe. Und solange wir Schulden in dieser Höhe haben, kommen Steuersenkungen einfach nicht in Frage!

Diese Steuerrevision wird sich als Wolf im Schafspelz entpuppen, weil die Mindereinnahmen bei den Steuern irgendwo kompensiert werden müssen. Bei vielen Gemeinden wird dies folglich zu Steuererhöhungen führen. Aber eben, das geht den Kanton ja nichts an. Hauptsache er wird dann im interkantonalen Steuerrating weiter vorne eingereiht…

Darum: wer noch nicht ein Nein zum Aargauer Steuergesetz in die Urne gelegt hat, kann dies noch bis am 23. September 2012 tun.

Alternative zur Mitfinanzierung der AHV: Erbschaftssteuer auf Bundesebene

Nach neusten Studien des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV kommt die AHV ab 2020 in Finanznöte. Dies, weil immer weniger aktive Erwerbstätige die AHV-Renten der immer zahlreicher werdenen Pensionierten finanzieren. Ãœber kurz oder lang braucht die AHV eine Reform, damit auch meine Kinder und Kindeskinder einmal eine Altersrente erhalten. Das heikle Thema zu umschiffen, um sich die Finger nicht verbrennen zu müssen, ist unfair und nicht nachthaltig. Im Raum stehen verschiedenste Vorschläge zur Finanzierung der AHV: Rentenkürzungen, die Erhöhung der Mehrwertsteuer, höhere Lohnabzüge oder die Erhöhung des Rentenalters. Renten zu kürzen ist chancenlos, die Mehrwertsteuer zu erhöhen trifft den Mittelstand und schwächt den Konsum, höhere Lohnabzüge wiederum verteuern die Arbeit im Hochlohnland Schweiz. Einzig die ein höheres Rentenalter lässt sich angesichts der steigenden Lebenserwartung rechtfertigen. Dass es aber auch neue Quellen zur Mitfinanzierung gibt, wird oft vergessen. Die laufende Volksinitiative “Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV” will anstatt der kantonalen eine nationale Erbschaftssteuer ab Erbschaften von mehr als 2 Mio. Franken. Die Erträge dieser Steuer würden zu zwei Dritteln dem AHV-Fonds gutgeschrieben. Gemäss Schätzungen wären das rund 2 Mrd. Franken pro Jahr.
Das wäre zumindest eine erste Finanzspritze für unsere AHV und würde den Druck auf andere Massnahmen verringern. Letztlich können wir die AHV nur sichern, indem wir uns auf einen verträglichen Mix an Sicherungsmassnahmen einigen.

Für ein unverkrampfteres Miteinander von Kirche und Staat!

In Aarburg wurde der Jugendtreff neu eröffnet. Aus Kostengründen musste die Gemeinde ihn schliessen. Nun haben sich Mitglieder einer lokalen Freikirche bereit erklärt, diesen auf freiwilliger Basis wieder zu betreiben. Eine typische Win-win-Situation könnte man denken: die Jugendlichen haben wieder einen Treffpunkt und die Gemeinde Aarburg muss für den Betrieb nicht einmal etwas bezahlen. Doch die Kritiker sind nicht weit. Es werden Missionierungsabsichten vermutet, die Kompetenz der Betreuungspersonen in Frage gestellt und deren “eng-konservativen” Ansichten kritisiert. Und wenn die Präsidentin von Jugendarbeit Aargau es bedenklich findet, dass eine Freikirche grosse Wirkung auf Teenager habe, die auf der Suche identitätsbildender Eckpfeiler sind, dann frage ich mich ernsthaft, ob sie es denn besser fände, wenn diese Jugendlichen ohne Strukturen und erwachsene Gegenüber auf der Strasse jeglichen Einflüssen ungefiltert ausgesetzt wären. Mich stört die weit verbreitete reflexartige Ablehnung, sobald sich Kirchen aus ihren Kirchenmauern begeben und sich gesellschaftlich engagieren. In Zeiten begrenzter Budgets und steigender Sozialprobleme kommt der Staat zunehmend an seine Grenzen. Wenn Kirchen und Vereine dem Staat auf ehrenamtlicher Basis vermehrt unter die Arme greifen, ist letztlich allen gedient: dem Staat, der seinen sozialen Auftrag erfüllen kann und den Betroffenen, denen Hilfe und Betreuung zukommen. Dass im Rahmen eines staatlichen Leistungsauftrags auf Missionierung zu verzichten ist, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Auf der anderen Seite hat jeder Mensch seine persönlichen Ãœberzeugungen, seien es politische, kulinarische oder eben religiöse. Es ist deshalb normal, dass man über seine Ansichten Auskunft gibt, wenn man danach gefragt wird. Schliesslich empfehle ich meinen Freunden auch einen neuen Wein, der mich überzeugt hat.